WHA: Vorstellung und Interview mit Neuzugang Rhea Zikeli

 2017.10.19 zikeli rhea 3 quelle atv doerfler

 

Name: Rhea Zikeli
Nationalität: Österreich
Geb.-Datum: 15.11.1991
Beruf: Studentin Universität Wien (Bachelor Lehramt & Bachelor Biologie)
Größe: 170 cm
Position(en): Rückraum-Mitte-rechts u. Flügel rechts
Bisherige Vereine: UHC Admira Landhaus
Hobbies: Sport, Natur & Umwelt, malen/zeichnen
Saisonziel mit dem ATV: eine gute Platzierung erreichen
Lieblingsessen: mediterrane Gemüsepfanne
Lieblingsgetränk: Wasser, Smoothies, Tee
Lieblingsverein national: ATV Trofaiach
Lieblingsverein international: keinen

 

ATV: "Seit wann spielst Du eigentlich Handball und wie bist Du zum ATV Trofaiach gekommen?"

Rhea Z.: „Handball spiele ich seit meinem 11. Lebensjahr, also seit mittlerweile knapp 15 Jahren. Den ATV Trofaiach habe ich durch meinen Freund Lukas Monschein kennen gelernt, der, bevor er zum Studieren nach Wien gegangen ist, für den ATV Trofaiach als Spieler aktiv war. Durch unseren kürzlichen Umzug von Wien in die Steiermark, bin ich nun schließlich selbst beim ATV Trofaiach gelandet. Da auch meine jüngere Schwester Eva seit ein paar Jahren hier Handball spielt, ist mir der Verein schon durchaus vertraut gewesen.“

 

ATV: "Was gefällt Dir an diesem Verein?"

Rhea Z.: „Neben dem, dass ich die professionelle Einstellung und das große Engagement, welches hier von sämtlichen Seiten erbracht wird, sehr schätze, gefällt mir am besten, dass es hier nun 2 Zikelis gibt und ich somit endlich (!!!) wieder mit meiner Schwester Eva auf dem Parkett stehen werde.“

 

ATV: "Was erwartest Du vom ATV?"
Rhea Z.: „Eine gute Zusammenarbeit und Betreuung, um die gemeinsamen Ziele erreichen zu können.“

 

ATV: "Was bedeutet Teamgeist für Dich und wie wichtig ist er in Deiner Sportart?"

Rhea Z.: „Teamgeist ist für mich im Handball das "A und O" !!! Es kann ganz schnell passieren, dass man mit einem großem Kader und Top-SpielerInnen (auf dem Papier) nichts erreicht, wenn der Zusammenhalt innerhalb des Teams nicht passt. Das hat man schon bei so vielen Teams, auch in anderen Sportarten, erlebt. Andersherum kann ein kleines, nach außen hin vielleicht sogar schwach wirkendes Team, Großes schaffen, wenn der Teamgeist und das Engagement aller stimmen. Der ATV Trofaiach ist hierfür ein perfektes Positiv-Beispiel !!!“

 

ATV: "Unterstützt Dich Deine Familie bei all Deinen Aktivitäten?"

Rhea Z.: „Meine Family war und ist immer schon eine riesen Unterstützung für mich gewesen, und das in allen Lebensbereichen !!!“

 

ATV: "Was ist Dein größtes Ziel im Handballsport und was tust Du, um dieses Ziel zu erreichen?

Rhea Z.: „Ich möchte mich einfach ständig weiter entwickeln, nie stehen bleiben und immer Neues dazu lernen. Nach meiner aktiven Karriere möchte ich gerne mein Wissen und meine Erfahrungen als Trainerin an junge NachwuchsspielerInnen weitergeben, am liebsten gemeinsam mit meinem Freund Luki und meiner Schwester Eva.“

 

ATV: "Wo bzw. bei welchem Verein möchtest Du einmal spielen?"

Rhea Z.: „Ich lebe gerne in der Gegenwart, von daher gilt meine gesamte Konzentration diesbezüglich jetzt mal voll und ganz dem ATV Trofaiach. Und was die Zukunft dann vielleicht noch bringt ... wir werden sehen!“

 

ATV: "Welche Tipps kannst Du den vielen Trofaiacher Nachwuchstalenten auf ihrem sportlichen Weg mitgeben?"

Rhea Z.: „Talent ist nicht alles, es macht einiges nur einfacher! Man kann noch so viel Talent haben, wenn man nicht bereit ist, ständig an sich selbst zu arbeiten und sich weiterentwickeln zu wollen. Wenn diese Einstellung fehlt, wird man nicht weit kommen. Darüber, ob man etwas erreichen kann oder, entscheidet also nicht allein vorhandenes oder nicht vorhandenes Talent, sondern meist viel mehr, was man selbst aus sich macht. Und darum können auch "weniger talentierte" SpielerInnen genauso viel erreichen, wenn sie konsequent dran bleiben und an sich arbeiten.“

 

WIR BEDANKEN UNS BEI DER SYMPATHISCHEN WIENER STUDENTIN FÜR DIE AUSGEZEICHNETEN ANTWORTEN UND WÜNSCHEN IHR EINE TOLLE UND VERLETZUNGSFREIE ZEIT BEIM ATV TROFAIACH IN DER OBERSTEIERMARK !!!

 

 

(Text u. Interview / Fotos: ATV-Dörfler )

Testspiele WHA- und U18 – Damen am 02.09.2017 in Velenje (SLO)

Als Vorbereitung für die kommende WHA-Saison wurden vom ATV Trofaiach Freundschaftsspiele gegen Velenje in Slowenien organisiert. Für die meisten U18-Mädchen war es das erste Mal, dass sie jenseits der österreichischen Grenze zu einem Spiel antraten.

Bis zum Spielbeginn konnte man eine leichte Nervosität bei den Mädels erkennen. Diese war jedoch mit Anpfiff des Spieles sofort vergessen. Die Jugendlichen gingen von Anfang an zur Sache und konnten sich gleich einmal absetzen. Mit einem 24:20 - Sieg im Gepäck konnte die neu formierte U18-Mannschaft wieder in die Heimat zurück reisen. Die Mannschaft scheint gut für die kommende WHA-Saison gerüstet zu sein, lediglich an kleineren Abstimmungen muss mit ihrem Trainer Alexander Reinbacher noch gefeilt werden.

2017.09.02 wha u18 testspiel in velenje

Die WHA-U18 – Damen mit ihrem Trainer Alexander Reinbacher (re.) und Damen-Headcoach Goran Vranjes (li.).

 

Die Kampfmannschaft hingegen tat sich gegen die jungen und aggressiven Gegnerinnen um einiges schwerer. Durch die Abwesenheit von Spielmacherin Carina Edlinger und Verena Berendi fehlten zwar zwei absolute Leistungsträgerinnen auf Seite der Heimischen, aber mit Johanna Failmayer war wieder die beste ATV-Werferin aus dem letzten Jahr mit an Bord. Nachdem zu viele unerzwungene Fehler das Bild der Obersteirerinnen prägten, gewannen die slowenischen Damen mit sieben Toren Vorsprung doch überraschend hoch.

Dieses Spiel muss man gleich abhaken und sich auf den WHA-Saisonstart am 09.09.2017 in der ASVÖ-Halle in Graz konzentrieren. Denn da kommt es zum Saisonauftakt ab 19:00 Uhr (WHA-U18 um 17:00 Uhr) zum Steirerderby gegen die HIB Graz.


(Text/Foto: Reinbacher u. Dörfler/Rumpold)

 

Mannschaftsführerin Carina Edlinger fällt auf unbestimmte Zeit aus!

Es ist zurzeit im Damenbereich ja wirklich absolut zum Haare raufen!

Denn mit Carina Edlinger ist seit dem Heimsieg am 07.10.2017 gegen HC Sparkasse Blauweiß Feldkirch nun eine weitere wichtige Spielerin außer Gefecht. Sie fiel im Zuge eines Gegenstoßes ohne Fremdverschulden so derart unglücklich auf das Knie, dass sie gleich mit der Rettung ins Krankenhaus zur Erstuntersuchung gebracht werden musste. Nachdem sie sehr rasch zu einer MR-Untersuchung gekommen ist, kam dann leider auch gleich die Ernüchterung.

edlinger carina

 

Denn im Befundbericht stand:
▪ vorderes Kreuzband gerissen
▪ Seitenband innen eingerissen
▪ Band zum Oberschenkel gerissen
▪ Quetschungen

Mehr braucht man dann wohl wirklich nicht mehr, oder?

Für Trainer Goran Vranjes und seine Mannschaft ist dieses Ausscheiden auf unbekannte Zeit von Carina ein herber Rückschlag. Denn nicht nur als Denkerin und Lenkerin wird sie in wichtigen Partien abgehen, sondern auch als Mensch. Denn wie es sich in den letzten Jahren immer mehr herauskristallisierte, ist sie mittlerweile als

▪ Sprachrohr für ihre Mitstreiterinnen,
▪ Ansprechpartnerin für kleine und große Probleme und
▪ Mittelpunkt der Mannschaft

eigentlich nicht mehr wegzudenken.

Für ihre bevorstehende Operation am 19.10.2017 in Graz wünschen wir unserer „Mannschafts-Mutti“ alles, alles Gute. Möge der Eingriff gut über die Bühne gehen und der anschließende Heilungsprozess rasch verlaufen!

Der gesamte Verein und die große ATV-Gemeinde freuen sich auf ein baldiges Wiedersehen mit Dir in der Trofaiacher Mehrzweckhalle.

Sport frei,
Dein ATV Trofaiach

 

(Text/Foto: ATV-Dörfler/Rahm)

 

ATV Trofaiach und SG Voitsberg/Bärnbach-Köflach gehen gemeinsame Wege

Die U18-Junghandballerinnen der HSG Bärnbach/Köflach, des JHC ASKÖ Voitsberg und des ATV Trofaiach haben sich zu einer Spielgemeinschaft zusammengeschlossen und werden in der heurigen WHA-U18-Saison, quasi der höchsten österreichischen Damen- bzw. Mädchenliga, gemeinsam auftreten.

Auf den ersten Blick erscheint einem diese Konstellation doch etwas verwegen, so liegen gut 100 Fahrkilometer zwischen den Ortschaften Köflach und Trofaiach. Doch bei näherer Betrachtung wird man feststellen, dass dieser Zusammenschluss durchaus positive Anreize bieten kann.

Was waren nun die Gründe für diese Fusion?

Gemäß Beschluss des ÖHB-Vorstandes vom 12. Mai 2017 wurden die Jugend-Spielberechtigungen der einzelnen Altersklassen neu reglementiert und der ATV Trofaiach stand plötzlich vor dem Problem, Jugendspielerinnen des Jahrganges 2003 nicht mehr in der WHA-U18 einlaufen lassen zu dürfen. Dies führte dazu, dass für diesen Bewerb lediglich 8 Mädchen zur Verfügung standen und mit dieser Kaderstärke ein reibungsloser Meisterschaftsbetrieb nicht abzuwickeln wäre. Die Trofaiacher-Funktionäre begaben sich daraufhin auf die Suche nach Ersatz und wurden in der Lipizzaner-Heimat fündig. Dass dort toller Mädchenhandball geboten wird, hat man in der jüngsten Vergangenheit ja am eigenen Leib oftmals verspürt und die Erfolge der Weststeirerinnen spiegeln sich auch in den Abschlusstabellen der letzten Jahre wider. Aber dass gleich 13 Mädchen des Jahrganges 1999 – 2002 bereit sind mittels dieser Spielgemeinschaft erste Erfahrungen im Spitzensport zu sammeln, hat wohl so machen Funktionär und Trainer überrascht. Die Mädchen haben nun die Möglichkeit, sich mit gleichaltrigen Athletinnen aus ganz Österreich zu matchen und zu messen. Gleichzeitig lernen sie aber auch die eher unbequemen Begleiterscheinungen des Spitzensports, wie z.B. lange Auswärtsfahrten nach Vorarlberg, etc., kennen und können anhand dieser Erfahrungen ihre weitere sportliche Zukunft planen. Wer weiß, vielleicht bildet gerade diese Generation Mädchen den Grundstein für eine zukünftige WHA-Mannschaft in der Weststeiermark?

Eine Spielgemeinschaft macht natürlich nur Sinn, wenn neben den herkömmlichen Mannschaftstrainings im Stammverein auch gemeinsame Trainingseinheiten in der Spielgemeinschaft an der Tagesordnung stehen. Dafür wurde für die Ferienzeit pro Woche je eine Trainingseinheit in Köflach bzw. eine in Trofaiach installiert, in der Schulzeit wird man diese Einheiten etwas reduzieren.

Wie man sieht, ein sportlich durchaus interessantes Projekt und ein Beispiel dafür, dass der Wille Berge versetzen kann, auch wenn diese 100 km auseinander stehen.


Abschließend möchten wir uns bei den Funktionären aller Vereine bedanken, dass sie zukünftig diesen Weg zusammen gehen werden. Der größte Dank gebührt jedoch allen Athletinnen und deren Eltern, die sich auf das Abenteuer „WHA-U18“ zusammen einlassen – AUF EINE TOLLE ZEIT !!!

 

(Text: ATV-Rumpold)

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